Die meisten Hautpapillome werden durch das humane Papillomavirus (HPV) verursacht, normalerweise Typen mit geringem Risiko. Nicht jeder mit HPV bekommt Papillome, daher spielen auch Faktoren wie schwache Immunität, chronische Hautirritationen, Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen eine Rolle.
Hautpapillome selbst gelten als sicher und werden selten bösartig. Die Hauptgefahren sind chronische Reizung, Blutungen, Infektion traumatisierter Läsionen und die Möglichkeit, einen gefährlicheren Tumor mit einem harmlosen Papillom zu verwechseln.
Papillome werden normalerweise mit sanften Methoden wie Laser, flüssigem Stickstoff, Radiochirurgie oder Elektrokoagulation entfernt. Selbstabschneiden oder Abbinden zu Hause wird wegen Blutungsgefahr, Infektion und dem Risiko, eine ernstere Diagnose zu übersehen, nicht empfohlen.
Du kannst das Risiko von Papillomen reduzieren, indem du deine Haut vor chronischer Reibung und UV-Strahlung schützt, Infektionen rechtzeitig behandelst, ein gesundes Gewicht hältst und dein Immunsystem unterstützt. Gute persönliche Hygiene und regelmäßige Hautselbstkontrollen helfen ebenfalls.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Gehe zu einem Dermatologen, wenn sich ein Papillom verändert, oft verletzt wird, blutet oder dich einfach kosmetisch stört. Mehrere neue Papillome oder jede Läsion, die anders aussieht als deine üblichen Stellen, sollten ebenfalls überprüft werden.
Die meisten Papillome sind nicht dringend und können bei einem geplanten Dermatologiebesuch bewertet werden. Suche früher eine ärztliche Untersuchung, wenn sich eine Läsion schnell verändert, wiederholt blutet oder deutlich anders aussieht als deine üblichen Hautwucherungen.