Mitesser entstehen, wenn die Talgdrüsen überschüssiges Öl produzieren und abgestorbene Hautzellen nicht richtig abgestoßen werden, wodurch ein Pfropf in der Pore entsteht. Hormone, Genetik, bestimmte Kosmetika, Rauchen, Ernährung und Hautschäden (einschließlich UV) können zu diesem Prozess beitragen.
Mitesser sind an sich nicht gefährlich und verursachen hauptsächlich kosmetische und psychologische Unannehmlichkeiten. Viele Komedonen können jedoch auf hormonelle oder metabolische Probleme hinweisen und sich zu entzündeter Akne entwickeln, wenn Bakterien in den verstopften Poren übermäßig wachsen.
Einzelne, kleine Mitesser, die dich nicht stören, benötigen oft keine Behandlung und können von selbst verschwinden. Bei mehreren oder hartnäckigen Komedonen umfasst die Behandlung in der Regel sanfte Reinigung, chemische Peelings (wie Salicylsäure), Retinoide und manchmal professionelle Extraktion oder Peelings unter der Aufsicht eines Dermatologen oder Kosmetikers.
Prävention konzentriert sich auf sanfte tägliche Hautpflege, nicht komedogene Produkte und einen allgemein gesunden Lebensstil. Der Schutz deiner Haut vor UV-Strahlen, das Vermeiden von chronischer Reibung oder Trauma, nicht zu rauchen und das Management von Ernährung, Stress und Hormonen helfen, neue Mitesser zu reduzieren.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Sieh einen Dermatologen auf, wenn Mitesser zahlreich sind, sich ausbreiten, sich mit grundlegender Pflege nicht verbessern oder sich in rote, schmerzhafte Pickel verwandeln. Du solltest dich auch untersuchen lassen, wenn du plötzliche schwere Ausbrüche, Anzeichen einer Infektion oder wenn Akne dein Selbstvertrauen oder deine Stimmung stark beeinflusst, bemerkst.
Mitesser sind in der Regel kein Notfall und können mit routinemäßiger Hautpflege und geplanten Besuchen beim Dermatologen behandelt werden. Suche früher medizinischen Rat, wenn Läsionen rot, schmerzhaft oder infiziert werden oder wenn Ausbrüche plötzlich schlimmer werden.