Lentigo-Melanom wird hauptsächlich durch langfristige kumulative Sonnenschäden an der Haut verursacht, insbesondere im Gesicht, was zu bösartigen Veränderungen in Pigmentzellen innerhalb eines bestehenden Flecks namens Lentigo maligna führt. Genetische Veranlagung, helle Haut und eine reduzierte Antitumorimmunität spielen ebenfalls eine Rolle dabei, wer diesen Melanomtyp entwickelt.
Lentigo-Melanom birgt ein hohes Risiko für lokale Rückfälle und die Ausbreitung auf Lymphknoten und innere Organe, sobald es in tiefere Hautschichten eindringt. Das Risiko ist höher bei älteren, hellhäutigen Menschen mit starker lebenslanger Sonnenexposition, einer Vorgeschichte von Sonnenbränden oder früheren Melanomen.
Die Hauptbehandlung für Lentigo-Melanom ist die weite chirurgische Exzision mit Sicherheitsmargen, manchmal kombiniert mit einer Lymphknotenoperation, wenn eine Ausbreitung vermutet wird. In fortgeschritteneren Fällen können zusätzliche Behandlungen wie Immuntherapie, zielgerichtete Therapie, Chemotherapie oder Bestrahlung eingesetzt werden, während lokale destruktive Methoden wie Laser oder Vereisung für diesen Krebs nicht geeignet sind.
Du kannst dein Risiko für Lentigo-Melanom senken, indem du deine Haut vor langfristigen Sonnenschäden schützt, Sonnenbrände vermeidest und chronische Reizung pigmentierter Flecken reduzierst. Regelmäßige Selbstkontrollen, die routinemäßige Nutzung unserer KI-Hautanalyse und rechtzeitige Besuche bei einem Dermatologen bei jeder sich verändernden Läsion sind entscheidend für die Früherkennung.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Jeder Verdacht auf Lentigo-Melanom sollte so schnell wie möglich von einem Dermatologen oder Onkologen untersucht werden, idealerweise innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen. Unsere KI-Hautanalyse ist nützlich für die routinemäßige Überwachung, kann aber keine persönliche Untersuchung, Dermatoskopie und Biopsie ersetzen, wenn ein Melanom vermutet wird.
Ein mögliches Lentigo-Melanom sollte als dringend behandelt werden: Vereinbare innerhalb von Tagen bis maximal 1–2 Wochen einen persönlichen Termin mit einem Dermatologen oder Onkologen und sofort, wenn es blutet, sich ulzeriert oder die Farbe oder Größe sich schnell ändert.