Die genaue Ursache der seborrhoischen Keratose ist nicht vollständig bekannt, aber Alter, Genetik und Sonneneinstrahlung spielen eine Rolle. Sie werden nicht durch Infektionen verursacht, sind nicht ansteckend und resultieren nicht aus schlechter Hygiene.
Seborrhoische Keratose selbst ist risikoarm und bleibt normalerweise gutartig, aber in seltenen Fällen kann sie sich in ein Plattenepithelkarzinom verwandeln, besonders wenn sie wiederholt gereizt oder verbrannt wird. Die größere Sorge ist, dass Hautkrebs wie Melanom oder Plattenepithelkarzinom manchmal diese Flecken nachahmen oder sich darunter verstecken kann.
Seborrhoische Keratosen benötigen keine Behandlung, es sei denn, sie stören dich oder sehen verdächtig aus. Wenn eine Entfernung erforderlich ist, gibt es Optionen wie chirurgisches Rasieren, Kürettage, Elektrochirurgie, Laser oder Kryotherapie, idealerweise nachdem ein Arzt Hautkrebs ausgeschlossen hat.
Du kannst seborrhoische Keratosen nicht vollständig verhindern, aber guter Sonnenschutz und das Vermeiden chronischer Hautreizungen können Auslöser reduzieren. Regelmäßige Hautkontrollen und Fotomonitoring helfen, verdächtige Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Gehe zu einem Dermatologen, wenn sich eine seborrhoische Keratose schnell verändert, blutet, sehr juckt oder schmerzt oder anders aussieht als deine anderen Flecken. Regelmäßige Kontrollen und KI-unterstütztes Fotomonitoring sind nützlich, wenn du viele Läsionen oder eine Vorgeschichte von Hautkrebs hast.
Die meisten seborrhoischen Keratosen sind nicht dringend und können bei einem routinemäßigen Dermatologiebesuch überprüft werden, aber jede schnell verändernde, blutende oder sehr dunkle Läsion sollte innerhalb von Wochen beurteilt werden. Wenn ein Fleck deutlich anders aussieht als alle anderen oder du plötzlich viele neue bekommst, vereinbare bald einen Termin.